Gartengestaltung, Gärtnern

Unterm Birnbaum – Weidenblättrige Birne

Wildbirne, Pyrus salicifolia "Pendula", Weidenblättrige Birne

In jeden Garten gehört meiner Meinung nach ein Baum. Bei uns fiel die Wahl auf die Wildbirne Pyrus salicifolia „Pendula“, auch weidenblättrige Birne genannt. Sie erinnert mit den schmalen Blättern an Olivenbäume, mag es sonnig, verträgt Trockenheit und wird nur bis zu 7m hoch.

Die beiden ersten Wildbirnen hatte ich als Buschbäume gekauft und nach und nach aufgeastet. Nachdem sich die beiden gut eingelebt haben, zog 2018 noch ein dritter Birnbaum ein. Beim Neuzugang handelt es sich diesmal um ein Stämmchen, dass schon mit ca. 80cm Stammhöhe geliefert wurde. Der Größenunterschied wird wohl noch eine Weile auffallen, aber so ist das eben im Gartenleben.

Nicht ohne Grund, sind es mittlerweile drei Exemplare. Die Bäume sind absolut pflegeleicht und kommen v.a. mit unserem vollsonnigen Standort zurecht. Die heißen und trockenen Sommer der letzten Jahre haben die ersten beiden eingewachsenen Wildbirnen anstandslos hingenommen. Es folgten Winter mit teilweise zweistelligen Minusgraden, die die beiden ohne Schutzmaßnahmen überstanden haben.

Nur in der Anwachsphase sind die Bäume etwas sensibel. Bei drei anderen Bäumen war ich am Anfang nachlässig und sie haben es mir mit kümmerlichem Wuchs quittiert bis ich sie dann doch entfernt habe. Man muss auf ausreichend Wasserzufuhr achten und das Pflanzloch muss sorgfältig vorbereitet sein. In puncto Pflege sind nur die üblichen Schnittmaßnahmen nötig. 

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