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Travertin Terrassenplatten statt Betonfliesen

Travertin Terrassenplatten

Travertin Terrassenplatten mussten rein, der schnöde Beton musste raus! Was das Tolle an dem Material ist, wie wir es verlegt haben und wie die Sache 10 Jahre später aussieht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Zur Serienausstattung unseres Hauses gehörte eine Terrasse mit Platten aus Beton: pflegeleicht, zeitlos, einfallslos. Je nach Gartenstil mag Beton ja passend sein, in unserem Garten ist Beton jedoch fehl am Platz, da er nicht zur Gartenidee von Urlaubsfeeling passt. Als neues Material für die Terrasse gefiel daher Travertin, ein Naturstein. Das Ergebnis? Die schweißtreibende Steineschlepperei hat sich wirklich gelohnt, Haus und Terrasse sind seit dem aus einem Guss.

Faktencheck

Welche Vorteile hat Travertin?

Im Vergleich zu Holz muss man Travertin als Naturstein weder lackieren, ölen noch lasieren. Es besteht wohl die Möglichkeit, ein Fleckenschutzmittel aufzutragen. Aber bei unserer Terrasse haben wir alles natur belassen. Wenn mal ein Getränk wie Traubensaft o.ä. auf den Travertin Terrassenplatten ausläuft, wird mit dem Wasser aus der Gießkanne einfach alles weggespült. Bei richtiger Verlegung sind die Platten zudem frostfest.

Welche Farben gibt es bei Travertin Terrassenplatten?

Die Farben reichen von gelblich über beige und bräunlich bis hin zu gräulichen Tönen. Zudem sind die Terrassenplatten sowohl fein geschliffen oder getrommelt erhältlich. Damit kann je nach Verlegeart und Größe der Platten jedem Gartenstil entsprochen werden. Ein cleaner, moderner Look entsteht z.B. mit großformatigen und fein geschliffenen Platten. Die getrommelten Platten ergeben ein rustikaleres Flair.

Wie pflegt man Travertin?

Außer gelegentlichem Abspritzen mit dem Gartenschlauch ist keine Pflege nötig. Da wir die Platten lose auf Splitt verlegt haben, verirrt sich ab und an etwas Unkraut in den Fugen. Das lässt sich aber leicht entfernen.

Welche Nachteile hat Travertin?

Technisch gesehen, hat Travertin meiner Meinung nach keine Nachteile. Im Vergleich zu anderen Bodenbelägen für Terrassen, spielen folgende Punkte bei der Materialauswahl aber vielleicht noch eine Rolle:
– der Preis
– Auswahl an Farben
– Schwierigkeitsgrad beim Verlegen
Das sind aber eher Fragen des Budgets und des Geschmacks, insofern ist eine Natursteinplatten Terrasse definitiv empfehlenswert.

Erfahrungen mit unserer Natursteinplatten-Terrasse

Nachdem wir nun seit 10 Sommern die Betonplatten los sind, würde ich die Natursteinplatten immer wieder wählen.

Ein Punkt, der bei Beton immer wieder unterschätzt wird ist, dass sich Beton extrem aufheizt. Kennt Ihr auch diese Beton-Terrassen in manchen Freibädern? Sitzt oder liegt da jemand, wenn es auf der Wiese noch Platz hat? Nein! Auf unser Naturstein-Terrasse in vollsonniger Lage kann man im Sommer auch mittags barfuß laufen, also perfektes Urlaubs-Feeling.

Die Pflege ist dann ein weiterer wichtiger Punkt. Wenn die Nachbarn wieder Ihre Bankirai-Terrasse ölen, bin ich froh, dass wir uns nicht für Holz entschieden haben. Beim Naturstein gibt es außer gelegentlichem Saubermachen einfach nichts zu tun. Und es bleibt mehr Zeit für Pflanzen pflegen, Lavendel riechen und die vielen anderen schönen Dinge des Lebens.

Die Optik ist natürlich und edel. Da wir getrommelte Platten verlegt haben, ist der mediterrane Stil natürlich nicht zu übersehen. Aber so war es geplant und gefällt nach 10 Jahren immer noch.

Weitere Ideen für die Gestaltung von Bodenbelägen für Terrassen findest Du auch auf meiner Pinnwand zur Gestaltung kleiner Gärten bei Pinterest.

Travertin Terrassenplatten

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